Um 18:45 Uhr trafen die ersten Besucher bei der Mariengrotte ein, bis schließlich insgesamt 24 Personen zusammenkamen. Wie schon in den vergangenen Jahren gestalteten Mali und Claudia die Maiandacht. Gemeinsam wurde gebetet und Marienlieder gesungen, begleitet von Claudia Steckel mit der Gitarre.
Mali gab uns dabei noch kleine „Geheimnisse des Glücks“ mit auf den Weg:
Arbeiten, als ob wir das Geld nicht bräuchten
Lieben, als ob uns nie jemand verletzt hätte
Tanzen, als würde uns keiner zusehen
Singen, als könnte uns niemand hören
Leben, als ob die Welt gut wäre
Nach der Andacht klang der Abend in gemütlicher Runde aus, bei der selbstgemachte Liköre verkostet wurden. Es war ein rundum schöner Frühlingsabend.
Die Mariengrotte in Wald am Arlberg ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Ab den 1930er-Jahren schuf der kriegsversehrte Schustermeister Valentin Gantner trotz seiner Gehbehinderung diesen besonderen Platz mit viel Ausdauer.
1954 wurde die Anlage um einen Sitzpavillon erweitert, 1997 der Alpengarten mit Unterstützung des Bienenzuchtvereins renoviert.
Nach der Zerstörung des Pavillons durch umstürzende Bäume im Jahr 2014 wurde die Anlage von Georg Gantner, freiwilligen Helfern und der Gemeinde Dalaas wieder aufgebaut.